Enduro

Kona process 8

Der Name Enduro steht für einen bestimmten Typ des Mountainbikes, charakterisiert durch große Federwege von 160 bis 180 Millimeter. Das Enduro Bike ist in der Regel voll gefedert (Federung vorn und hinten), es gibt aber auch Hardtails, die als Enduro gefahren werden können. Die Federwege von Federgabel und Hinterbau sind meist in etwa gleich.

Einsatzbereich

Der Einsatzbereich des Enduro in den unterschiedlichsten Geländen reicht vom All Mountain bis hin zum Freerider. Vor allem die modernen Enduros eignen sich für die Fahrt durchs Gelände mit steilen Uphills und Downhills. Auch für den Freeride-Einsatz im Bikepark mit Sprüngen und Drops oder für eine längere Tour sind diese Räder geeinget. Die große Bandbreite des Enduros wird unter anderem durch die aufden aktuellen Bedarf einstellbaren Federungen mit ihrem langen Federweg ermöglicht. Oft kann der Lenkwinkel über eine Verstellung des Rahmens variiert werden.

Die Sitzposition auf einem Enduro ist durch den gekröpften Lenker nicht so sportlich wie beim Cross-Country-Mountainbike. Die Bandbreite der Übersetzung ist groß, die Reifen sind sehr voluminös und stark profiliert.

DasGewicht eines Enduros beträgt zwischen 12 und 16 Kilogramm.

Enduro Rennen

Es gibt mehrere Rennserien, die diese Sparte des MTB Sports bedient, zum Beispiel die "SuperEnduro". Seit 2012 gibt es auch eine vom Bund deutscher Radfahrer (BDR) organisierte Enduro Rennserie.

Diese Rennen bestehen meist aus einer Strecke von 35 bis 60 Kilometern, auf der die Zeitgemessen wird und Wertungsprüfungen abgenommen werden. Diese sind etwa 400 Meter bis zwei Kilometer lang und bestehen aus Singletrails mit starkem Gefälle und/oder schwierigem Gelände.

 



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