Kurbelgarnitur

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Die Kurbelgarnitur besteht aus den Kurbelarmen, dem Kurbelstern, dem Lochkreis und einem oder mehreren Kettenblättern. Die Kurbelarme werden über die Tretlagerwelle des Kurbelarm-Innenlagers miteinander verbunden. Die Verbindung erfolgt über einen Kurbelvierkant, eine Vielzahn-Verbindung oder - nicht mehr Stand der Technik - einen Kurbelkeil.

Kurbelarme undKettenblätter

Die Kurbelarme als Teil der Kurbelgarnitur sind die Träger der Pedale und müssen hohen Belastungen standhalten. Auch bei härtesten Stößen dürfen die Kurbelarme weder Risse noch andere Materialverformungen aufweisen. Mit den beiden Kurbeln wird die über die Drehbewegung produzierte Antriebskraft über ein an der rechten Tretkurbel montiertes Kettenblatt, über die Ketteund Ritzel auf das Hinterrad übertragen.

Während bei einer preiswerten Kurbelgarnitur das Kettenblatt am rechten Kurbelarm aufgeschrumpft wird, werden die Kettenblätter bei hochwertigen Ausführungen über einen Kurbelstern verbunden. Auch hier sind jedoch nochmals qualitative Unterschiede zu finden. Bei einer preiswerteren Kurbelgarnitur ist der Kurbelstern mit einerKerbverzahnung befestigt. Bei hochpreisigen Garnituren werden Kurbelarm und Kurbelstern in einem Stück gegossen oder geschmiedet.

Kurbelarme - fünfarmig und vierarmig

Kurbelarme gibt es in fünfarmiger und vierarmiger Ausführung. Fünfarmige Kurbelsterne werden im Rennradbereich verwendet und besitzen fünf Befestigungslöcher zur Befestigung des Kettenblatts. BeiMountainbikes werden vierarmige Kurbelsterne verwendet.

Lochkreisdurchmesser oder auch Lochmaß sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, wobei die Größen des Herstellers Shimano als Standard angesehen werden können.

Länge der Kurbel

Die durchschnittliche Kurbellänge beträgt 170 Millimeter, bei Mountainbikes und Rennrädern 175 Millimeter. Da dieKurbellänge auf die Körpergröße abgestimmt sein sollte, um eine optimale Kraftübertragung zu gewährleisten, gibt es im hochpreisigen Sektor Kurbeln mit einer Länge von 165 mm bis 185 mm. Eine grobe Faustformel sagt aus, dass die ideale Kurbellänge etwa ein Zehntel der Körperlänge beträgt.



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